Typ KVH - Kontinuierliches Verfahren
Die Komponenten Fett, Öl, Natronlauge, Wasser und Salzlösung werden in Dosierbehältern vorgelegt und durch eine Dosierpumpe in den Kreislauf der Verseifungsschleife gepumpt.
Die Verseifung erfolgt im Reaktor bei 110 bis 125°C Temperatur. Der Verseifungsreaktor und der Kreislauf sind beheizt, um Anfahren und Stillstand zu ermöglichen. Zur Abfuhr der bei der Verseifung auftretenden Reaktionswärme kann die Verseifungsschleife gekühlt werden. Das verseifte Produkt wird in einem Vorratsbehälter für die Weiterverarbeitung gesammelt.
Verseifung und Verarbeitung
Bei Bedarf kann durch kontinuierliche Zugabe von Salzlösung und Absetzen der Seife eine partielle Glyzerinextraktion vorgenommen werden. Die Unterlauge wird dann am unteren Ende des Absetzbehälters abgelassen
Trocknung, Kühlung und Weiterverarbeitung
Durch Verdampfungstrocknung kann die Seife nach der Verseifung in einem Trockner auf den gewünschten Wassergehalt getrocknet werden. Hierbei ist auch die Füllung mit Wasserglas und die Extrusion eines geprägten kontinuierlichen Seifenstranges möglich, der anschließend mit einer Schneidemaschine in Seifenstücke geschnitten wird.
Anstelle der Prägung des Seifenstranges unmittelbar nach der Extrusion können auch geschnittene Seifenrohlinge in einer Seifenstückenpresse zu Seifenstücken gepresst werden.



